Für Familien

Für die Momente, in denen Sie nicht da sein können.

Ein Fenster behauptet, der Computer Ihres Vaters sei gesperrt, er solle Microsoft anrufen. Bevor er wählt, klickt er auf einen grünen Knopf – und Mabel erklärt ihm ruhig und in einfachen Worten, dass das Betrug ist und was er stattdessen tun soll.

Bald im Chrome Web Store Erinnerungskarte drucken

Kostenlos · ohne Konto · für Google Chrome

https://windows-sicherheit.support-911.xyz/gesperrt

Mabel Helps

Diese Warnung kommt nicht von Microsoft. Ihr Computer ist nicht gesperrt.

  1. Rufen Sie die Nummer nicht an.
  2. Schließen Sie den Tab mit dem kleinen x oben.
  3. Geht das nicht, schließen Sie einfach den ganzen Browser.
🔊 Vorlesen

Die Anrufe, die Sie schon kennen.

Fast jede Familie kennt diese Momente. Mabel ist für die erste Minute da – bevor jemand klickt, bezahlt oder zurückruft.

  • Da steht, mein Computer hat ein Virus. Soll ich die Nummer anrufen?

    Falsche Virenwarnungen mit Support-Nummer gehören zu den häufigsten Maschen gegen ältere Menschen.

  • Die Sparkasse will, dass ich meine Daten bestätige. Die E-Mail sieht echt aus.

    Gefälschte Web-Adressen sind schwer zu erkennen, auch für aufmerksame Leser.

  • Ich habe das Tablet, das ich wollte, zum halben Preis gefunden. Ist der Shop in Ordnung?

    Fake-Shops kopieren echte Läden bis hin zu Logo und Bewertungen.

Ein Klick, eine klare Antwort.

Mabel schaut sich die Seite an, die gerade offen ist, prüft die Web-Adresse und erklärt, was sie sieht. So klingt das.

Ihre Mutter sieht
sparkasse.konto-pruefung.info/login

Eine Anmeldeseite, die genau aussieht wie die der Sparkasse.

Warnung

„Bitte melden Sie sich hier nicht an. In der Adresse steht zwar ‚sparkasse‘, die Seite gehört aber zu ‚konto-pruefung.info‘. Wenn Sie Ihr Konto prüfen möchten, rufen Sie die Seite Ihrer Sparkasse selbst auf oder fragen Sie in der Filiale nach.“

Ihr Vater sieht
paket-zollgebuehr.top/zahlung

„Ihr Paket wartet. Zahlen Sie 1,99 € Zollgebühr, um es zu erhalten.“

Warnung

„Paketdienste kassieren keine kleinen Gebühren über solche Seiten, und diese Seite gibt es erst seit wenigen Tagen. Bitte zahlen Sie nichts. Wenn Sie ein Paket erwarten, nutzen Sie die App oder Website, die Sie schon kennen.“

Ihr Vater möchte
mail.google.com

Fotos der Enkel verschicken, findet aber nicht, wie.

Hilfe

„Öffnen Sie die E-Mail von Sarah und klicken Sie auf Antworten. Unten sehen Sie eine kleine Büroklammer – klicken Sie darauf, wählen Sie die Fotos aus und klicken Sie dann auf den blauen Knopf Senden.“

Fünf Minuten an ihrem Computer.

Beim nächsten Besuch – oder während eines Videoanrufs.

  1. Mabel Helps installieren

    Aus dem Chrome Web Store, auf dem Computer Ihrer Eltern. Ohne Konto, ohne Passwort.

  2. Das grüne Fragezeichen anheften

    Oben rechts in Chrome auf das Puzzle-Symbol klicken und Mabel anheften, damit der Knopf immer zu sehen ist.

  3. Einmal gemeinsam ausprobieren

    Eine beliebige Website öffnen und auf den Knopf klicken. Wenn man Mabels Antwort einmal vorgelesen gehört hat, ist meist alles klar.

  4. Die Erinnerungskarte dalassen

    Unsere Karte ausdrucken, Ihre Telefonnummer eintragen und neben den Bildschirm legen. Karte drucken

Was Mabel nicht tut.

Die Grenzen sollen Sie gleich kennen.

Sie schaut nicht mit.

Mabel sieht eine Seite nur, wenn auf den Knopf geklickt wird. Im Hintergrund läuft nichts, ein Browserverlauf wird nicht gespeichert.

Sie berichtet Ihnen nichts.

Sie sehen nicht, was Ihre Eltern gefragt haben. Mabel ist für sie da, nicht, um sie zu beaufsichtigen.

Sie fragt nie nach Passwörtern.

Mabel will keine Zugangsdaten, Kartennummern oder Codes – und rät Ihren Eltern, sie niemals einer Website oder einem Anrufer zu geben.

Sie ist nicht unfehlbar.

Wie jede Helferin kann Mabel sich irren. Sie ist eine zweite Meinung im entscheidenden Moment, kein Ersatz für einen Anruf bei Ihnen oder bei der Bank.

Was Familien uns fragen.

Etwas fehlt? Schreiben Sie uns an hallo@bk-innosoft.de.

Was kostet das?

Zum Start ist Mabel Helps kostenlos: 10 Fragen pro Tag, ohne Konto. Später kann ein bezahlter Tarif mit mehr Funktionen dazukommen – bezahlen muss dabei nur, wer ihn selbst abschließt.

Was passiert mit dem Bildschirmfoto?

Beim Klick schickt Mabel ein Bild des sichtbaren Teils der Seite an unseren Server und weiter an den KI-Dienst Claude von Anthropic, der die Antwort schreibt. Wir speichern das Bild nicht. Unsere Datenschutzerklärung erklärt alles in einfachen Worten.

Ersetzt das einen Virenschutz?

Nein. Behalten Sie den Schutz, den der Computer schon hat. Mabel hilft in den Momenten, die keine Software beurteilen kann: „Ist diese E-Mail echt?“, „Soll ich das bezahlen?“, „Wohin muss ich klicken?“.

Auf welchen Computern funktioniert es?

In Google Chrome unter Windows, auf dem Mac und auf Chromebooks. Auf Handys und Tablets noch nicht.

Welche Sprachen spricht Mabel?

Deutsch und Englisch. Sie richtet sich nach der Sprache von Chrome.

Und wenn Mabel sich irrt?

Unter jeder Antwort steht ein kleines „Hat Ihnen das geholfen?“. Jedes „Nein“ landet bei uns, damit wir den Fehler finden und beheben.

Gemacht von zwei Menschen in Nürnberg.

Mabel Helps ist ein kleines Projekt von BK Innosoft – Stephan Brdlik und Robert Kübler. Wir lesen jede E-Mail: hallo@bk-innosoft.de